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Sex and drugs and Rock 'n' Roll

Teil2

Sex and drugs and Rock'n' Roll

In einer hinteren Ecke des Gartens steht ein Pavillion, verkleidet mit schwarzen Tüchern, auf denen „Sex Pistols“ und ein Anarchie-Zeichen zu sehen sind. Auf der Bank im Pavillon hockt mit angezogenen Beinen Sid.

„Das ist nicht fair *schnief*.

Bob schaut ihn mitleidig an, und ehe John ihn durch einen Stoß in die Seite davon abhalten kann, fragt er auch schon.. „What's the matter?“

„Ich war mir ganz sicher, dass ich sie hier wiedertreffen würde.*schnief* verdammt, dann hätte ich auch dableiben können.“

„Who the fuck..?“ fragt Bob leicht ungeduldig.

„Wer schon? Nancy.. Zwei Jahre habe ich gewartet, um endlich bei ihr zu sein. Und nun?..“

„No woman, no cry..“ beginnt Bob grinsend zu singen.

„Hey Sid, es gibt wahrlich schlimmere Orte als diesen..“, wirft John ein.

„Schlimmer? Hey Mann, ich kann mich nicht mal umbringen, und Dope gibt es hier auch keins.“

„What?“ Bob blickt interessiert auf, „Kein Dope? Ihr wollt sagen, in diese fucking Garten baut Ihr nicht mal ein bisschen Gras an?“

„Bob, abwarten..“ flüstert John und grinst leicht. Hinter seinem Rücken, außerhalb Sids Sichtweite, zieht er ein verräterisches Döschen hervor. Bob nickt verstehend.

„Sid“, sagt John tröstend, „nimm's nicht so schwer. Wir müssen da alle durch.“

Sd verzieht das Gesicht. „Na toll – schon als ich noch gelebt habe, hat mich niemand verstanden.. das hätte ich mir ja denken können.. Immerhin schreibt Jim Gedichte.. Wenn jemand mich verstehen kann, dann er. Grüßt ihn mal, wenn Ihr ihn seht. Und jetzt lasst mich in Ruhe *schnief*“ Demonstrativ dreht er sich auf der Bank zur Seite und rutscht noch ein wenig weiter nach innen.

Lautlos deutet John auf Höhe seiner Stirn eine Kreisbewegung an.

Bob grinst breit. Beide gehen weiter.

„OH LORD, WON'T YOU BUY ME A MERCEDES BEEEEENZ?“ schmettert in beeindruckender Lautstärke eine rauchige Stimme aus einem anderen Teil des Gartens. „What the hell..?“ fragt Bob verdutzt.

„Janis“, erklärt John geduldig. „Ein total verrücktes Huhn. Singt den ganzen Tag. Seit ich hier bin, geht das schon so. Das war ihr letzter großer Hit. Kannst Du Dir das vorstellen – seit einem Jahr, jeden Tag höre ich den gleichen song..“

Die beiden laufen in Richtung des Gesangs. Eine quirlige Frau mit wüster Frisur und runder großer Sonnenbrille sitzt vor ihnen auf einem Hocker und unterbricht ihren Gesang, als sie die Jungs kommen sieht. In der Hand hält sie eine Gitarre, die sie eben abstellt. Sie ist gekleidet in einen langen, bunten Patchwork-Rock, ein Batik-Shirt und trägt ein großes, buntes Tuch um die Schultern. Neben ihr steht eine Flasche southern comfort.

„Oh, sure“, meint Bob nickend, als er Janis sieht.,“me know that woman.. Hey Janis..“

Janis erblickt ihn, hebt die Hand, um die Finger zu einem Victory-Zeichen auszustrecken, und widmet sich dann wieder ihrer Gitarre.

„Janis, Janis“, meint John lächelnd zu ihr, „warum immer wieder DIESER song? Soweit ich ich erinnere, hattest du doch immer einen Porsche.. Wozu brauchst Du bitte einen Mercedes? Und was um alles in der Welt willst Du HIER mit einem Auto?“

„Banause“, brummelt Janis, ohne von ihrer Gitarre aufzublicken. „Das ist Kunst, Mann. Sozialkritik. Du hast einfach keinen Zugang zu lyrischem Tiefgang.“

John hüstelt. „Nun ja, so kann man es auch ausdrücken.“

„Hör die mal die Texte von Jim an. Vielleicht verstehst Du dann, was ich meine.. wobei – bei Dir habe ich da so meine Zweifel..“

„Schon gut, schon gut..“, meint John milde lächelnd. Janis schlägt bereits wieder die Akkorde auf ihrer Gitarre an. „Oh Lord, won't you buy me..“

„Cooler song“ sagt Bob beifällig nickend.

„Noch Bob, noch..“

Sie kommen nun an einer Wiese an. Ein junger Mann liegt dort, in seiner Hand ein Schreibblock.

Beim Näherkommen erkennen sie Jim.

„Hey Jungs“, begrüßt er Bob und John. „Hört mal, wie findet Ihr das?


Moment of Freedom
as the prisoner
blinks in the sun
like a mole
from his hole

a child's 1st trip
away from home

That moment of Freedom


Hab ich gerade geschrieben.“

Bob nickt anerkennend, John runzelt die Stirn.

Ja Jim, das Gedicht ist toll. Aber Du hast es nicht gerade geschrieben.. Das ist mehr als 10 Jahre alt..“

Was? Ehm.. ach, egal. Was macht Ihr hier?

Bob ist gerade angekommen, und ich führe ihn hier ein bisschen rum.

Na dann bleibt doch was hier. Setzt Euch, macht es Euch bequem.

John und Bob setzen sich auf die Wiese.

Sag mal, guy, hattest Du da nicht vorhin etwas in Deine Tasche?“ Bob grinst breit.

Du meinst hier, mitten im Garten?“

Meine Güte, John, was sollen sie mit uns machen? Uns rauswerfen? Umbringen?“ Jim zwinkert auffordernd.

Na gut, Ihr habt ja Recht. Shillum?“

Jim und Bob nicken zustimmend, und so füllen sie die von Bob mitgebrachte Pfeife mit dem Gras aus Johns Dose.

Da quäkt eine Stimme aus einem Lautsprecher, den Bob bisher noch gar nicht bemerkt hatte.

Mr. Robert Marley“, ertönt die Bob bereits vom Empfang bekannte Stimme, „bitte kommen Sie in das Büro von Mr Rumpelstiltskin!"

Oh je“. John schüttelt bedächtig den Kopf. "Zum Chef.."

24.8.09 17:00
 


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