Startseite
    Die Story
    Fakten und Daten
    Teil 1
    Teil 2
    Teil 3
    Teil 4
    Teil 5
    More stuff
  Über...
  Archiv
  MyBlog-Toplist
  Anmerkungen
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 


 
Freunde
   
    einsamerhirte

    - mehr Freunde



Letztes Feedback


http://myblog.de/deadrockstars

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Smells like teen spirit

Teil 3

„What's it mean?“ fragt Bob recht verständnislos.

„Mr. Rumpelstiltskin ist der Chef in diesem Laden hier“, klärt Jim ihn auf.

„Wer weiß, vielleicht will er dir erstmal nur guten Tag sagen“, meint John, doch seine Stimme klingt wenig überzeugt.

„Ich wiederhole: Mr. Robert Marley bitte in das Büro von Mr, Rumpelstiltskin!“ tönt erneut die Stimme aus dem Lautsprecher.

„Well, dann muss ich wohl..“

„Viel Glück“, wünscht Jim ihm.

„Ok“.

Bob macht sich auf den Weg zurück in das Hauptgebäude, aus dem er gekommen war. Dabei wirft er dieses Mal einen Blick nach rechts, wo sich ein langer Gang befindet. Von diesem Gang führen einige Zimmer ab, vermutlich die Zimmer der Gäste. Am Ende des Ganges befindet sich ein Fahrstuhl.

„Mr, Marley, bitte beeilen sie sich ein wenig, Der Chef erwartet Sie bereits, und er wartet äußerst ungern“, lässt die Stimme von Sue sich von der Rezeption vernehmen, deutlich spürbar ein paar Grad kühler als bei der Begrüßung.

„No Problem, Lady..“

Bob geht weiter und steht vor einer Tür aus Milchglas.

MR SATAN RUMPELSTILTSKIN

DIRECTOR

steht in großen, verschnörkelten Buchstaben an der Tür.

Bob drückt beherzt die Klinke und betritt den langen Raum. Der Raum ist annähernd leer bis auf einen großen Schreibtisch aus Ebenholz

„Teufel noch eins, hat man Ihnen nie beigebracht, dass man anklopft, bevor man einen Raum betritt?" Die hohe, wütende Stimme gehört zu dem an seinem Schreibtisch sitzenden kleinen Mann. Er ist etwa 1,40m groß und scheint hinter dem Schreibtisch in seinem riesigen Sessel fast zu versinken. Gekleidet ist er in einen grauen Nadelstreifenanzug; die Ärmel und Beine sind an den Enden einige Male umgeschlagen. Weiterhin trägt er ein schwarzes Hemd und eine weinrote Krawatte. Seine Füße stecken in schwarz-weißen spitz zulaufenden Halbschuhen im Rockabilly-Stil. Auch die gegelten Haare sind zur Haartolle im Rockabilly-Stil geformt.

„Oh, 'xuse me“. Bob ist – allerdings nicht sonderlich angestrengt – um Ernsthaftigkeit bemüht. Er geht wieder zur Tür hinaus, schließt sie hinter sich ein Stück und sagt „knock, knock“.

Von drinnen ist wütendes Fauchen zu hören. Dampfschwaden erscheinen erneut unter der Tür.

„Lassen sie diese albernen Späße und kommen sie endlich herein!“.

Grinsend tritt Bob erneut ein.

Nun nimmt er den kleinen Mann erst bewusst wahr. Ein „Oh, cuty..“ entfährt ihm.

„Waaaas?“ Das Gesicht des Direktors verfärbt sich rot. Rauchschwaden scheinen sich über seinem Kopf zu bilden.

„Sorry.. nothing. So, waht's the matter?“

Der Direktor ringt einige Sekunden um Fassung. Etwas abgekühlt, sagt er schließlich: „Nun gut, Mr. Marley. Zunächst heiße ich sie willkommen im house of the lost souls. Ihre Zimmernummer ist die 114.

„Thanks, Mista.“

„Nennen Sie mich Mr. Rumpelstiltskin“

„Rumpelstiltskin“ probiert Bob halblaut, den ungewöhnlichen Namen auszusprechen.

„Nun möchte ich Sie noch auf unsere Hausregeln hinweisen.."

Bob kann ein Grinsen nun nur noch mühsam unterdrücken. „Ok, go ahead..“

„Singen und Musikzieren sind nach 10 Uhr abends grundsätzlich zu unterlassen. Zu besonderen Anlässen kann eine Ausnahme gemacht werden. Feierlichkeiten müssen jedoch angemeldet und vorher von mir genehmigt werden.

„Ay, Sir.“ Bob salutiert militärisch.

„Mr Marley, ich warne sie. Ich kann sehr ungemütlich werden.“ Das Gesicht von Mr Rumpelstiltskin beginnt erneut, eine ungesunde rote Farbe anzunehmen.

„Sure thing“.

„Also weiter. Tabakkonsum ist den Räumen untersagt. Alkohol ist ungern gesehen und nur in Ausnahmen zugelassen.

Haben sie Drogen bei sich? Cannabis?“

Bob horcht auf. „Oh, not now. Aber ich kann morgen vorbeikommen, dann habe ich sicher wieder etwas. I share it with you, no Problem..“

Wütend springt das Männlein auf seinen Schreibtischstuhl. Sein Gesicht hat nun die Farbe von gekochtem Hummer. Inzwischen verdichtet Rauch das Büro fast vollständig. „RAUS!“ brüllt es cholerisch.

„Ok, ok..“ Grinsend und die Töne von „I shot the Sheriff“ vor sich hin pfeifend verlässt Bob den Raum.

Zurück im Garten, sitzen Jim und John immer noch auf der Wiese.

John macht ein besorgtes Gesicht.

„Und, alles gut überstanden?“ fragt er vorsichtig.

„Sure. Ich weiß nicht, was Ihr habt. Der ist ein precious Kerlchen. Maybe ein bisschen sehr exited.."

Beide blicken erstaunt, wenden sich dann aber dem immer noch im Gras liegenden Shillum zu, anstatt sich weiter Gedanken zu machen.

„Wo waren wir stehen geblieben?“ meint Bob grinsend, und kurz darauf umgibt süßlicher Rauch die drei.

Der Tag vergeht ohne besondere Vorkommnisse. Bob beschließt, sich die Zeit noch ein wenig im Pool zu verkürzen. Jim liegt auf seiner Wiese und schreibt, alle anderen gehen ihren ebenfalls ihren gewohnten Tätigkeiten nach.

Es ist bereits dunkel, John und Bob lassen sich auf einer Rattanbak nieder.

„Morgen stelle ich Dir noch ein paar Leute vor. Zeit, ins Bett zu gehen.“

„Yeah. Bekommen wir keine Schlüssel für unsere Zimmer?“

„Nein, die brauchst Du hier nicht.“

„Ok.“

Die beiden gehen in Richtung ihrer Zimmer. Neben jeder Zimmertür hängt ein Schild mit dem Namen des Bewohners. John bewohnt das Zimmer mit der Nr. 101.

„Schlaf gut.. ich hoffe, Dein Zimmer wird Dir gefallen.“

„We'll see. What about that room?“

Bob bleibt vor der Tür zu Zimmer 102 stehen. An dieser Tür steht kein Name.

Hmm...“ mach John bedächtig. „Man weiß nichts Genaues, aber man hört, dass der Chef wohl jemanden im Visier hat. Er soll Kurt heißen. 13 Jahre alt. Mal sehen, was aus ihm wird.

Allright. Thanks vor everything. Good night, John-Boy.“

John lacht. „Gute Nacht, Bob.

Beide verschwinden in ihren Zimmern.

Etwa eine halbe Stunde später hört Bob lautes Krachen. Er tritt auf den Gang, um die Ursache der Störung zu erfahren.

John hat ebenfalls sein Zimmer verlassen.

„What the hell..?“ fragt Bob

„Sid. Randaliert mal wieder.“ John greift zum Wischmob, der neben ihm an der Wand hängt und klopft damit gegen die Decke.

„Ruhe Sid!“ unterstreicht John das Klopfen noch.

Die beiden gehen wieder in ihre Zimmer.

Kaum liegt Bob wieder in seinem Bett, hört er die bekannte Melodie.

„OH LORD, WON'T YOU BUY ME..“

Man hört erneut das Klopfen, und Johns nun wenig geduldige Stimme:

„Janis, verdammte Nervensäge. Gib RUHE!“




24.8.09 17:05
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung